Ehescheidung

Sind sich die Ehepartner einig, dass ein weiteres Zusammenleben nicht mehr möglich ist, sollte auch gemeinschaftlich das Ehescheidungsverfahren in Gang gesetzt werden. Selbstverständlich – und häufig – muss die Ehescheidung aber streitig entschieden werden. Auch hierfür stehen wir mit anwaltlichem Rat und Tat zur Verfügung.

Ehescheidungsvoraussetzungen

Eine Ehe kann geschieden werden, wenn sie gescheitert ist. Die Ehe ist gescheitert, wenn die eheliche Lebensgemeinschaft nicht mehr besteht und eine Wiederherstellung derselben nicht mehr zu erwarten ist.
Ein Scheitern der Ehe wird unwiderlegbar vermutet, wenn die Ehegatten seit einem Jahr getrennt leben und beide Ehegatten die Scheidung beantragen oder der andere Ehegatte dem Antrag zustimmt.

Nach Ablauf von drei Jahren kann die Ehe auch gegen den Willen des anderen  Ehegatten geschieden werden, da dann unwiderlegbar das Scheitern vermutet wird. Die Ehegatten leben getrennt, wenn zwischen Ihnen keine häusliche Gemeinschaft mehr besteht. Die häusliche Gemeinschaft besteht auch dann nicht mehr, wenn die Ehegatten innerhalb der ehelichen Wohnung getrennt leben. Sind diese Voraussetzungen erfüllt erfolgt die Scheidung der Ehe.

Im Zuge eines Scheidungsverfahrens sind ggf. folgende Punkte zu regeln:

Als Fachanwalt für Familienrecht bietet Rechtsanwalt Wache den Ehepartnern auch über das Internet die Möglichkeit der Ehescheidung an. Gleiches gilt für eingetragene Lebenspartnern, die nach dem Lebenspartnerschaftsgesetz die einvernehmliche Aufhebung der Partnerschaft durch unsere Kanzlei wünschen. Bei einer einvernehmlichen unstreitigen Trennung ist die Scheidung Online der ideale Weg, um eine Scheidung möglichst einfach, unkompliziert, schnell und günstig zu gestalten. Sollten Sie sich für diesen Weg entscheiden, bedienen Sie sich einfach unseres Informationsformulars. Sobald uns dieses via Internet, Fax oder per Post zugegangen ist, werden wir uns mit Ihnen umgehend auf dem von Ihnen vorgeschlagenen Kommunikationsweg in Verbindung setzen, um weitere Einzelheiten wie etwa die Kostenfrage zu erörtern.

Sollten Sie nicht in der Lage sein, die Kosten eines Scheidungsverfahrens aus eigenen Mitteln aufzubringen, beantragen wir für Sie Prozesskostenbeihilfe. Hierbei werden bei Vorliegen bestimmter Voraussetzungen die Anwaltskosten zunächst vom Gericht bezahlt. Die Kosten, die damit auch unter den herkömmlich berechneten Beträgen liegen, werden später ratenweise an das Gericht zurückgezahlt. Liegt das Einkommen unter einer bestimmten Mindestgrenze oder hat der Antragsteller hohe Schulden, kann der Prozess auch völlig kostenfrei sein. Die Beihilfe entfällt, wenn nur ein Ehegatte Geringverdiener oder durch Schulden belastet ist. Der besser verdienende Ehepartner muss in diesem Fall zur Begleichung der Schuld herangezogen werden.